Die SPD Fraktion und der Ortsverein Villingen-Schwenningen im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern in der Innenstadt
Am 10. Mai 2025 verwandelte sich die Rietstraße in Villingen in einen besonderen Ort der Begegnung: Unter dem Titel „Gelebte Erinnerungskultur – 80 Jahre danach“ lud der SPD-Ortsverein Villingen-Schwenningen gemeinsam mit der SPD-Fraktion zu einem interaktiven Infostand gegenüber der alten Stadtapotheke ein.
Anlass war der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs – ein Moment, der nicht nur historische Bedeutung hat, sondern auch heute noch Fragen aufwirft: Wie erinnern wir uns? Was bedeutet Erinnerungskultur für jede und jeden von uns?
Ein Raum für Austausch, Erinnerung und Haltung
Zwischen 10 und 14 Uhr kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit Vertreterinnen und Vertretern der SPD ins Gespräch. Es war ein offener, respektvoller Dialog über persönliche Erfahrungen, familiäre Geschichten, lokale Erinnerungen – aber auch über den gesellschaftlichen Wert von historischer Verantwortung und demokratischer Wachsamkeit.
Besonders eindrücklich war der historische Impuls unseres Genossen Wolfgang Heitner, der mit einem kompakten Leittext und ausgewähltem Bildmaterial die letzten Kriegstage in Villingen und Schwenningen beleuchtete. Damit schlug er eine Brücke zwischen damaligem Geschehen und heutiger Bedeutung – sachlich fundiert, aber auch emotional berührend.
Präsenz zeigen – auch ohne Wahlkampf
Für die SPD Villingen-Schwenningen war dieser Tag mehr als ein klassischer Infostand. Er war ein Zeichen: Demokratie braucht Erinnerung. Und eine Politik, die zuhört, bevor sie spricht.
Ganz bewusst fand diese Aktion außerhalb des Wahlkampfs statt – als Ausdruck unseres Selbstverständnisses: Nahbarkeit, Dialogbereitschaft und gesellschaftliches Engagement sind keine Frage des Kalenders, sondern unseres politischen Anspruchs.
Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Gedanken mit uns geteilt haben. Die Offenheit und Vielfalt der Beiträge haben gezeigt, wie lebendig Erinnerungskultur in unserer Stadt ist – wenn man ihr Raum gibt.




